Roth Werke erhalten nationalen Umweltpreis - Familienunternehmen produziert klimabewusst und wird damit zum Vorbild

12.12.2018

Die Roth Werke gewannen für ihre umweltfreundliche Produktion die nationale Auszeichnung „EMAS-Umweltmanagement 2018“. Im Zuge der Konferenz „Nachhaltig Wirtschaften für die Agenda 2030“ in Berlin ehrte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium Florian Pronold Unternehmen für ihren Einsatz für den Klimaschutz. 

Weil Roth an seinen Standorten Buchenau und Wolfgruben die CO2-Emissionen deutlich reduziert hat, überzeugte es die Jury in der Kategorie „Große Unternehmen“. Staatssekretär Florian Pronold würdigte die Klimastrategie des Herstellers. „Dieser Preis ist eine hohe Anerkennung für unsere Leistungen auf dem Weg zur klimaneutralen Produktion“, sagt Hartmut Gojdka, Umweltmanagementbeauftragter des Unternehmens. An den beiden Roth Standorten Buchenau und Wolfgruben arbeitet Roth an einer umweltschützenden Produktion: So reduzierte das Unternehmen zwischen 2008 und 2017 rund 65 Prozent seiner absoluten CO2-Emissionen. Darüber hinaus beziehen die Roth Werke Ökostrom statt konventionellem Strom, gewinnen Abwärme aus der Fertigung zurück und gestalten mit neuen Maschinen die Produktion energieeffizienter.

Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen
Außerdem produziert der Kunststoffverarbeiter Roth Plastic Technology in Wolfgruben als erstes Roth-Unternehmen seit 2017 klimaneutral. Unvermeidbare Emissionen gleicht das Unternehmen über den Kompensationsfonds Klima-Kollekte aus, der Klimaschutzaktivitäten in Entwicklungsländern fördert. „Für uns als Familienunternehmen spielt der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen eine große Rolle“, hob Roth Geschäftsführerin Christin Roth-Jäger hervor. Schon vor der Preisverleihung steckte das Unternehmen neue Ziele ab: So verstärkte es seine Fahrzeugflotte 2018 für den regionalen Geschäftsverkehr mit zwei Elektroautos. Die Geschäftspost wird seit Oktober 2018 klimafreundlich versendet. Die beim Versand entstehenden Treibhausgase werden durch eine Abgabe für Klimaschutzprojekte neutralisiert. Hartmut Gojdka betonte: „Die bis 14. Dezember 2018 in Kattowitz stattfindende Weltklimakonferenz zeigt, wie notwendig es ist, Klimaziele zu setzen und zu verfolgen, um die Erderwärmung zu begrenzen. Die Wirtschaft ist hierbei besonders gefordert.“

Mit dem EMAS-Preis zeichnen das Bundesumweltministerium und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag Unternehmen aus, die sich besonders für den Umweltschutz einsetzen. Für die Jury ist entscheidend, wie stark die Unternehmen ihre Umweltleistung verbessern. Jedes Jahr stecken sie sich dabei neue Ziele, die von einem externen Gutachter überprüft werden. Für den Wettbewerb konnten sich nur Unternehmen bewerben, die das Umweltsiegel EMAS tragen und damit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus freiwillig deutlich strengeren Umweltregeln folgen.

 [Foto: BMU/Sascha Hilgers]