Normen und Richtlinien

Fraunhofer Institut bestätigt Behaglichkeit des ClimaComfort Panelsystems, speziell bei Belegung der Außenwände
Bei Belegung der Außenwände des Raumes mit dem ClimaComfort Panelsystem wird der Einfluss der Umgebungstemperatur auf das Raumklima sozusagen entkoppelt. Besonders im Ständerbau kann mit üblicher Zusatzdämmung nach EnEV der Wärme- bzw. Kühlbedarf deutlich gesenkt werden.

Zu beachten sind die Mindestanforderungen nach der aktuellen EnEV 2009. Danach sind bei Änderungen an bestehenden Gebäuden die Außenwand für die U-Werte von 0,24 W/m²K bei außenseitiger Dämmung bzw. 0,35 W/m²K bei raumseitiger Dämmung (Innendämmung) einzuhalten.

Die positiven Auswirkungen, Außenwände zuerst zu belegen, zeigen die Ergebnisse einer Behaglichkeitsstudie des Fraunhofer Instituts für Bauphysik (IBP). Die Studie basiert auf der DIN EN ISO 7730. Sie ergibt auch, dass mit der im Programm befindlichen Temperierschürze die Störquellen der Wärmebrücken beseitigt werden. Bei größerem Wärme- oder Kältebedarf können auch die Innenwände belegt werden.

Die Decke als Energiefläche, insbesondere für Kühlung
Sollten der Boden und die Wände des Raumes den Energiebedarf nicht abdecken, kann auch die Decke einbezogen werden. Die Deckenbelegung ist, vor allem bei Ausbau des Dachgeschosses, sinnvoll. Besonders für die Kühlung ist der Einsatz des ClimaComfort Panelsystems an der Decke zu empfehlen.

Einmaliges Leistungsprofil: Behaglichkeit, Energieeffizienz, Schnellreaktionsfähigkeit
Während im Neubau nach EnEV bereits die Belegung relativ kleiner Flächen mit dem ClimaComfort Panelsystem ausreichend ist, stellt sich bezüglich bestehender Gebäude die Frage, wie der Flächenbedarf und die Leistung zu planen sind. Hierzu hat das IBP für typische Gebäude im Bestand wärme- und feuchtetechnische Berechnungsansätze entwickelt. Danach wird die Reduktion des Wärmebedarfs durch Zusatzinnendämmung, bezogen auf einen U-Wert von 0,35 ausgerichtet.

Das ClimaComfort Panel sowie seine Hochleistungstemperierschürzen verhindern ein raumseitiges Abkühlen der Umhüllungsflächen. Somit entstehen auch im Altbau, bei Beachtung der IBP-Richtlinien und sorgfältiger Planung, behagliche Wohnräume. Insbesondere bei denkmalgeschützten Fassaden bietet sich diese Art der Belegung der Außenwände an.

Wärmetechnische Messungen nach EN 1264 machen die Leistung des Systems deutlich. Überzeugend ist die kurze Reaktionszeit des Systems. So erreicht es schon nach etwa 12 Minuten 60 Prozent der Leistung. Darüber hinaus können mit der Vorlauftemperatur 35 °C Wärmeleistungen an der Wand bis 88 W/m² erreicht werden. Mit der hochwärmeleitfähigen Gipskartonplatte Climafit von Rigips können dabei Heiz- und Kühlleistungen erreicht werden, die bei klassischen Aufbauten flächenintegrierter Temperiersysteme bisher undenkbar waren.